Hartlote für prozesssichere Verbindungen
Armin Hain Löttechnik entwickelt und liefert passende Hartlote und Flussmittel und unterstützt Sie bei der Auslegung Ihrer Lötprozesse für Industrie, Handwerk und Serienfertigung – von der ersten Idee bis zur stabilen Produktion. Mit technischer Beratung, Versuchslöterei, Lot‑Konfigurator und Lohnfertigung erhalten Sie alles aus einer Hand, abgestimmt auf Ihre Anforderungen. So entsteht eine verlässliche Basis für Ihre Lötaufgaben – von Einzelteilen bis zu Serienprojekten.

Diese Hartlote stehen Ihnen bei Armin Hain Löttechnik zur Verfügung:
Hartlote verstehen – Grundlagen und Abgrenzung zum Weichlöten
Beim Hartlöten verbindet ein Hartlot Bauteile, ohne den Grundwerkstoff aufzuschmelzen. Der Schmelzpunkt des Hartlots liegt über 450 °C und oft deutlich unter 800°C, was als Schmelzpunkt des Hartlots und Schmelzbereich in den Datenblättern angegeben ist. Im Vergleich zum Weichlöten entstehen höhere Festigkeiten und eine bessere Temperaturbeständigkeit.
Für Detailfragen können Sie zusätzlich auf unser Löttechnik-FAQ und das ABC des Lötens zurückgreifen.
Hartlote im Überblick – Produktgruppen von Armin Hain Löttechnik
Armin Hain Löttechnik bündelt Hartlote in klar strukturierten Produktgruppen. So finden Sie schneller die passenden Werkstoffe und Abmessungen für Ihre Anwendungen in Entwicklung, Prototyping oder Serie.
Die wichtigsten Hartlote-Kategorien sind:
- Silberhartlote – universell einsetzbar, mit guten Festigkeiten und sehr guter Benetzung vieler Metalle.
- Phosphorhaltige Kupferlote – speziell für das Hartlöten von Kupfer und Kupferlegierungen.
- Sonderlote – etwa Messinglote und zinkfreie Lote für spezielle Anforderungen an Festigkeit, Temperatur oder Medienbeständigkeit.
- Hartmetalllote – Hartlote für das Fügen von Hartmetallen und PKD-Bestückungen, zum Beispiel für Werkzeuge.
- Hartlote für Aluminium und Aluminiumlegierungen – abgestimmt auf die besonderen Anforderungen beim Hartlöten von Aluminium.
- Lötformteile – vorgefertigte Hartlotgeometrien, die den Lötprozess vereinfachen und reproduzierbar machen.
- Silberbasierende Hartlotpasten – Hartlote in Pastenform für automatisierte Prozesse und definierte Auftragsmengen.
Über die genannten Unterseiten vertiefen Sie Werkstoffe, Abmessungen und Lieferformen der Hartlote und bereiten eine fundierte Auswahl für Ihr Projekt vor.
Hartlöten mit Edelstahl
Hartlöten mit Kupfer
Hartlöten mit Messing
Hartlöten mit Nickel
Wenn Sie Stahl (auch beliebige Stähle) miteinander verlöten wollen, bieten sich Ihnen dazu zwei Hartlote unserer Eigenmarke und von BrazeTec an:
Wenn Sie Kupfer miteinander verlöten wollen, gehören zwei Hartlote unserer Eigenmarke und von BrazeTec zu unseren Empfehlungen:
Wenn Sie Messing bzw. Kupferlegierungen miteinander verlöten wollen, haben Sie folgende Hartlote unserer Eigenmarke und der Marke BrazeTec zur Auswahl:
Wenn Sie Nickel (bzw. Nickellegierungen) miteinander verlöten wollen, schlagen wir Ihnen folgende Hartlote unserer Eigenmarke sowie der Marke BrazeTec vor:
Hartlöten mit Stahl
Hartlöten mit Aluminium
Hartlöten mit Hartmetall
Hartlöten mit Chrom
Wenn Sie Stahl (auch beliebige Stähle) miteinander verlöten wollen, bieten sich Ihnen dazu zwei Hartlote unserer Eigenmarke und von BrazeTec an:
Wenn Sie Aluminium und niedrig legierte Aluminiumlegierungen miteinander verlöten wollen, dann empfehlen wir folgendes Hartlot:
Wenn Sie Hartmetalle (≤ 100mm² und > 100mm²) unter 800 Grad miteinander verlöten wollen, empfiehlt sich die Verwendung des folgenden Hartlots:
Bei Löttemperaturen über 800 Grad kontaktieren Sie uns bitte.
Wenn Sie Chrom (bzw. Molybdän, Wolfram oder Niob) unter 800 Grad miteinander verlöten wollen, ist folgendes Hartlot sehr gut dafür geeignet:
Bei Löttemperaturen über 800 Grad kontaktieren Sie uns bitte.
Hartlote nach Werkstoff gezielt auswählen
In der Praxis entscheidet oft der Grundwerkstoff darüber, welche Hartlote in Frage kommen. Im Folgenden erhalten Sie eine erste Orientierung, welche Hartlote sich typischerweise für verschiedene Werkstoffgruppen eignen.
Belastbare Verbindungen in Stahl und Edelstahl hartlöten
Beim Hartlöten von Stahl und Hartlöten von Edelstahl spielen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsverhalten eine zentrale Rolle. Häufig kommen zinkfreie Silberhartlote oder andere silberbasierte Legierungen zum Einsatz. Für spezielle Anforderungen können auch geeignete Sonderlote eine Option sein.
Wenn Sie hartlöten im Serienprozess einsetzen möchten, lohnt sich ein Blick in die Hartlot-Vergleichstabelle und die technischen Datenblätter. So prüfen Sie Schmelzpunkt, Schmelzbereich und Hartlot-Eigenschaften gezielt im Kontext Ihrer Bauteilgeometrie und Ihres Verfahrens.
Sichere Lötverbindungen in Kupfer- und Messingsystemen
Für Kupfer und Messing kommen häufig phosphorhaltige Kupferlote zum Einsatz. Sie sind speziell darauf ausgelegt, reines Kupfer mit Kupfer ohne zusätzliches Flussmittel zu verbinden.
Gerade in der Kälte- und Klimatechnik oder bei Installationsleitungen ist ein reproduzierbarer Prozess wichtig. Hier hilft die Kombination aus geeigneten Hartloten, passenden Flussmitteln und klar definierten Prozessparametern, um dauerhaft dichte Verbindungen zu erzielen.
Aluminium fachgerecht hartlöten – Werkstoff und Hartlot im Zusammenspiel
Aluminium stellt besondere Anforderungen an Hartlote und Flussmittel, da sich schnell Oxidschichten bilden und der Werkstoff empfindlich auf Überhitzung reagiert.
In vielen Fällen ist eine enge Abstimmung von Hartlot, Flussmittel und Lötverfahren notwendig, um stabile Verbindungen zu erzielen. Wenn Sie unsicher sind, welche Legierung für Ihr Projekt geeignet ist, kann eine anwendungstechnische Beratung oder ein Probelöten sinnvolle Klarheit bringen.
Hartlöten von Hartmetall-, Nickel- und Chromwerkstoffen im Praxiseinsatz
Beim Hartlöten von Hartmetall, Nickel- oder Chromlegierungen stehen häufig Werkzeuge und hochbelastete Komponenten im Fokus. Diese Hartlote sind auf die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen und Belastungen abgestimmt.
Gerade bei komplexen Hartmetall- oder PKD-Lötungen ist unsere Lohnfertigung oft die bessere Wahl. So nutzen Sie erprobte Prozesse im Induktionslöten und erhalten reproduzierbare Ergebnisse, ohne selbst in entsprechende Anlagen investieren zu müssen.
Hartlot‑Eigenschaften und Schmelzpunkt im Überblick
Neben dem Werkstoff beeinflussen auch die Eigenschaften des Hartlots die Prozessführung und die Lebensdauer der Verbindung. Ein klarer Blick auf Schmelzpunkt, Fließverhalten und Medienbeständigkeit hilft, hartlöten im Alltag sicher zu beherrschen.
Typische Merkmale, die Sie bei Hartloten berücksichtigen sollten, sind:
- Schmelzpunkt und Schmelzbereich des Hartlots im Verhältnis zur maximal zulässigen Bauteiltemperatur.
- Benetzungsverhalten auf den zu fügenden Werkstoffen und die Kombination mit geeigneten Flussmitteln.
- Mechanische Hartlot-Eigenschaften, etwa bezüglich Zug-, Biege- oder Schwingbeanspruchung der Lötstelle.
- Beständigkeit gegenüber Medien wie Kältemitteln, Wasser, Ölen oder technischen Gasen.
- Eignung für bestimmte Verfahren wie Hartlote für Induktionslöten, Flammlöten oder Ofenprozesse.
Die technischen Datenblätter und die Hartlot-Vergleichstabelle von Armin Hain Löttechnik unterstützen Sie dabei, diese Parameter systematisch zu beurteilen und das richtige Hartlot für Ihre Anwendung auszuwählen.
Hartlöten im Prozess – eigene Fertigung oder Lohnfertigung?
Ob Sie Hartlote im eigenen Unternehmen einsetzen oder Prozesse auslagern, hängt von Stückzahlen, Anlagentechnik und verfügbarem Know-how ab. Armin Hain Löttechnik unterstützt Sie in beiden Szenarien mit anwendungsnaher Beratung.
Wenn Sie in-house hartlöten, helfen passende Hartlote, Prozessparameter und Flussmittelstrategien, eine stabile Serienfertigung aufzubauen. Bei neuen Projekten kann die Versuchslöterei von Armin Hain Löttechnik unterstützen, indem verschiedene Hartlote, Lötspalte und Temperaturprofile praktisch erprobt werden.
Alternativ können Sie Hartlötprozesse an die Lohnfertigung von Armin Hain Löttechnik auslagern. Das lohnt sich besonders, wenn es um komplexe Bauteile, Hartmetall-Werkzeuge oder Serien mit hohen Qualitätsanforderungen geht. Sie profitieren von eingespielten Prozessen im Induktions- und Flammlöten sowie von einem Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015.
Warum Hartlote von Armin Hain Löttechnik?
Hartlote sind ein sicherheitsrelevanter Baustein in vielen Konstruktionen. Entsprechend wichtig ist ein Partner, der nicht nur Produkte liefert, sondern auch Prozessverständnis mitbringt.
Als Spezialist für Löttechnik stellt Armin Hain Löttechnik mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung und ein zertifiziertes Qualitätsmanagement nach ISO 9001 in den Dienst seiner Kundinnen und Kunden. Die Kombination aus Hartloten, Flussmitteln, technischer Beratung, Versuchslöterei und Lohnfertigung macht das Unternehmen zu einem Lösungsanbieter für anspruchsvolle Lötaufgaben.
Erprobte Projekte aus der Werkzeugindustrie, der Kälte- und Klimatechnik, der Transport- und der Elektroindustrie zeigen, wie die Hartlote von Armin Hain Löttechnik im industriellen Alltag eingesetzt werden. Beispiele dafür finden Sie in den Kundenbeispielen, während die Referenzen einen zusätzlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit vermitteln.
Interesse an Hartloten? Beratung, Lot‑Konfigurator und Kontakt
Für die Auswahl von Hartloten ist die Kombination aus digitaler Unterstützung und direktem Austausch besonders effektiv. Deshalb stellt Armin Hain Löttechnik Ihnen sowohl Tools als auch persönliche Ansprechpersonen zur Seite.
Mit dem Lot-Konfigurator erhalten Sie eine erste Empfehlung, welche Hartlote und Flussmittel zu Ihrem Werkstoff- und Prozesssetup passen könnten. Auf dieser Basis kann die Technik von Armin Hain Löttechnik gemeinsam mit Ihnen Varianten vergleichen und das optimale Hartlot auswählen.
Wenn Sie konkrete Projekte, Serienumstellungen oder Fragen zur Lohnfertigung haben, kontaktieren Sie uns jetzt – wir verbinden Sie mit der zuständigen Ansprechperson, die Ihre Aufgabenstellung aufnimmt und ein passendes Angebot ausarbeitet.
FAQ zu Hartloten und Hartlöten
Die folgenden Fragen und Antworten geben eine erste Orientierung zu häufigen Themen rund um Hartlote und hartlöten. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, helfen aber, die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge besser einzuordnen.
Was sind Hartlote und wie unterscheiden sie sich von Weichloten?
Hartlote schmelzen über 450 °C und ermöglichen hochfeste, temperaturbeständige Verbindungen; Weichlote arbeiten bei niedrigeren Temperaturen mit geringerer Festigkeit.
Welche Temperaturen gelten für das Hartlöten?
Typisch liegen Arbeitstemperaturen beim Hartlöten zwischen etwa 450 und 1200 °C, abhängig von Hartlot, Grundwerkstoff, Bauteilgeometrie und Verfahren.
Welche Werkstoffe eignen sich für das Hartlöten?
Geeignet sind unter anderem Stahl, Edelstahl, Kupfer, Messing, Aluminium, Hartmetall und viele Nickel- oder Chromlegierungen, sofern passende Hartlote verfügbar sind.
Welche Normen (z. B. DIN EN ISO 17672) gelten für Hartlote?
Zentrale Grundlage ist die DIN EN ISO 17672, die Hartlote klassifiziert; ergänzend greifen werkstoff- und verfahrensspezifische Löt- und Prüfstandards.
Wie wählt man das passende Hartlot für seine Anwendung?
Auswahlkriterien sind Grundwerkstoff, Temperaturfenster, Medien, mechanische Belastung, Lötspalt und Verfahren; Datenblätter, Vergleichstabellen und Beratung unterstützen die Entscheidung.
Was ist beim Löten von Edelstahl oder Kupfer mit Hartlot zu beachten?
Wichtig sind geeignete Hartlote, passende Flussmittel, saubere Oberflächen und kontrollierte Erwärmung, damit benetzbare, korrosionsbeständige und dauerhaft dichte Verbindungen entstehen.
Welche Flussmittel werden empfohlen?
Die Auswahl richtet sich nach Grundwerkstoff und Hartlot; spezialisierte Hartlotflussmittel für Stahl, Edelstahl, Kupfer oder Aluminium sichern Benetzung und Spaltfüllung.
Welche Einsatzbereiche und Branchen nutzen Hartlote typischerweise?
Hartlote werden unter anderem in der Werkzeugindustrie, der Kälte- und Klimatechnik, der Elektroindustrie, der Transporttechnik, in Rohrleitungssystemen und vielen mechanisch hochbelasteten Baugruppen eingesetzt.






